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Frequently asked questions - Häufig gestellte Fragen

In welchem Alter kann man Implantate bekommen?
Als Jungendlicher erst nach Abschluss des Kieferwachstums. Nach oben hin sind nur Grenzen hinsichtlich der Allgemeingesundheit und Narkosefähigkeit gesetzt.

Ich habe Osteoporose. Ist das ein Ausschluss?
Osteoporose z. B. nach den Wechseljahren ist kein generelles Ausschlusskriterium. Entscheidend ist die Knochenqualität am Implantationsort. Diese kann mittels Knochendichtemessung im Rahmen der Implantatplanung beurteilt werden.

Ich muss „Bisphosphonate“ als Medikamente einnehmen. Kann ich da Implantate bekommen?
Bisphosphonate beeinflussen den Knochenstoffwechsel und werden bei unterschiedlichen Krankheitsbildern verordnet. Wenn Sie diese Medikamente wegen einer Osteoporose bekommen und oral einnehmen besteht keine Einschränkung.
Wenn Sie diese Medikamente aber wegen eines Tumors bekommen und diese auch z.B. als Infusionen verabreicht werden, stellt dies nach gegenwärtigem Kenntnisstand einen Ausschlussgrund dar.

Wie lange dauert der Heilungsprozess?
Wenn genügend Knochen vorhanden und eine unkomplizierte Implantation möglich ist, rechnet man mit einer Einheilzeit von etwa 8–12 Wochen. Bei schlechterer Knochenqualität oder nach dem Aufbau von Knochen kann die Einheilphase dagegen von ca. 4 bis zu 9 Monaten dauern.



Kann man Implantate nicht sofort belasten?
„Zahn raus – Implantat rein“

Dieser Gedanke ist in der Tat nahe liegend und bestechend. Prinzipiell funktioniert das auch, allerdings müssen dabei einige Punkte beachtet werden:

• Nach jeder Zahnentfernung kommt es zu einer Schrumpfung des Knochens am obersten Rand. Diese Schrumpfung kann nicht komplett aufgehalten oder ihr Ausmaß vorhergesagt werden. Im ästhetisch relevanten Frontzahnbereich würde solch ein Vorgehen also ein nicht kalkulierbares Risiko darstellen (Rückgang des Zahnfleischs und daraus resultierend unterschiedlich lange Zahnkronen). Hier bietet sich bei deutlich größerer Sicherheit eher die Vorgehensweise der sog. „verzögerten Sofortimplantation“ ca. 6-8 Wochen nach Zahnentfernung an.

• Immer wenn im Rahmen einer Implantat-OP ein Knochen- und/oder Weichgewebsaufbau nötig ist, ist eine sofortige Belastung mit provisorischem oder definitivem Zahnersatz nicht möglich, da zum komplikationslosen Einheilen eine geschlossene Weichgewebsdecke (Zahnfleisch) Voraussetzung ist.

• Eine sehr sichere und seit über 20 Jahren bereits erfolgreiche Anwendung der „Sofortimplantation“ auch in Verbindung mit einer sofortigen Belastung durch eine Prothese stellt der zahnlose Unterkiefer mit 4 Implantaten im Bereich des Kinns dar.

• Sicherer ist es auf jeden Fall, die empfohlenen Einheilzeiten einzuhalten. In Bezug auf die Gesamtbehandlungsdauer ist der erzielbare Zeitgewinn minimal, das eingegangene Risiko – auch im Hinblick auf die Kosten - jedoch überproportional hoch.


Muss ich während der Einheilzeit der Implantate zahnlos sein?

Je nach Situation kann für die Einheilzeit ein Provisorium angeboten werden. Bei zahnbegrenzten Lücken kann dies z. B eine Klebebrücke sein, in anderen Fällen evtl. eine abnehmbare Teilprothese. Ob, und wenn ja, ein Provisorium zum Einsatz kommt, muss im Einzelfall unter Abwägung der Vor- und Nachteile entschieden werden.

Hinweis: Diese Informationen dienen einer ersten Orientierung für interessierte Patienten. Sie sollen und können ein fachliches Beratungsgespräch nicht ersetzen!


Wie entsteht eine Parodontitis?
Begünstigende Faktoren für die Entstehung einer Parodontitis ist das Vorhandensein von Plaque (Zahnbelag), genetischen Faktoren, Rauchen und Stressfaktoren.

Können die verursachenden Bakterien bestimmt werden?

Durch geeignete Testverfahren können die für die Parodontitis verantwortlichen Bakterien bestimmt werden. Je nach Ergebnis dieser Tests muss entschieden werden, ob zur klassischen Therapie unterstützend eine antibiotische Therapie durchgeführt werden sollte.

Gibt es eine „Veranlagung“ für Parodontitis?

Die betroffenen Patienten reagieren tatsächlich unterschiedlich auf die Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte im Zahnbelag. Dies ist genetisch festgelegt und kann durch eine Testung (Abstrich) geklärt werden.

Wie kann ich feststellen, ob ich von Parodontose betroffen bin?
Erste Anzeichen sind Zahnfleischbluten und Mundgeruch. Wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist wird bei einer zahnärztlichen Untersuchung oder Prophylaxesitzung festgestellt. Hierbei werden die Tiefe der Zahnfleischtaschen und eine evtl. vorhandene Blutung beim Sondieren festgestellt.

Wie erfolgt die Therapie der Parodontitis?
Die Therapie erfolgt durch Instruktion und Anpassung der Mundhygienemittel sowie einer perfekten Entfernung aller harten und weichen Zahnbeläge oberhalb und unterhalb des Zahnfleisches. Ziel dabei ist eine „saubere“, belagfreie Wurzeloberfläche. Zahnfleisch „wegschneiden“ oder „wegbrennen“ ist nicht das Ziel der Behandlung.



Kann Parodontitis mit Laser besser behandelt werden?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keine wissenschaftlich begründeten Beweise, dass eine Laserbehandlung der konventionellen Behandlung ebenbürtig oder gar besser sei. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Kann durch Parodontitis verloren gegangener Knochen wieder aufgebaut werden?

Mit den Mitteln der regenerativen Parodontalchirurgie können Defekte wie Knochentaschen wieder aufgefüllt werden. Das erreichbare Ergebnis hängt von der Konfiguration des Defekts ab.

Wie geht es nach einer Parodontosebehandlung weiter?

Leider ist es mit einer einmaligen Behandlung nicht getan. Vielmehr erfordert diese Erkrankung eine lebenslängliche Nachsorge und Überwachung, um ein Wiederauftreten zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen.

Hinweis: Diese Informationen dienen einer ersten Orientierung für interessierte Patienten. Sie sollen und können ein fachliches Beratungsgespräch nicht ersetzen!


Was kostet eine endodontische Behandlung?
Endodontische Behandlungen unter dem OP-Mikroskop stellen keine vertragsärztliche Leistung dar. Wir müssen sie privat in Rechnung stellen.

Wie hoch sind diese Kosten?
Die Kosten einer geplanten Behandlung können erst nach eingehender Diagnostik und einer individuellen Behandlungsplanung, ggf. mit Alternativplanungen ermittelt werden. Insofern bitten wir um Nachsicht, wenn wir hier keine Kostenvorhersagen machen.

Entstehen noch Folgekosten?
Endodontisch behandelte Zähne sind in der Regel stark ausgehöhlt. Daraus ergibt sich eine erhöhte Bruchgefahr. Diese kann durch eine Überkronung ausgeschaltet werden.

Ich hatte eine Wurzelbehandlung, trotzdem schmerzt mein Zahn immer noch.
Trotz perfekter Behandlung kann es dauern, bis eine begleitende Entzündung vollständig abgeheilt ist.
Außerdem besteht auch noch die Möglichkeit einer Verbindung zu einer entzündeten Zahnfleischtasche.

Was wird bei einer Wurzelspitzenresektion gemacht?
Das Behandlungsziel ist zum einen, bestehende Erkrankungen (z.B. Zysten, infizierte Wurzelspitzen, abgebrochene Instrumente) zu entfernen. Zum anderen geht es um einen dichten Verschluss von der Wurzelspitze her. Dazu werden die Wurzelkanäle unter mikroskopischer Kontrolle von unten her dicht verschlossen.


Führt eine Wurzelbehandlung immer zum Zahnerhalt?
In der Mehrzahl der Fälle ja, denn die Erfolgsaussichten sind sehr hoch. Es gibt eine Situation, wo auch eine endodontische Behandlung den Zahn nicht mehr retten kann, nämlich bei einer Längsfraktur der Wurzel. Hier muss der Zahn entfernt und ersetzt werden.

Hinweis: Diese Informationen dienen einer ersten Orientierung für interessierte Patienten. Sie sollen und können ein fachliches Beratungsgespräch nicht ersetzen!

Dr. med. dent. Helmut Klaus
Parodontologen
in Bayreuth auf jameda
Dr. med. dent. Helmut Klaus
Implantologen
in Bayreuth auf jameda